
Die VACUDEST® feiert Jubiläum
Vor 20 Jahren wurde die erste VACUDEST®-Anlage mit einer Kapazität
von 30 l/h von Mannesmann Demag Wittig in Schopfheim für die Aufbereitung
von verschmutzten Lösemitteln entwickelt. An die sich verändernden
Ansprüche des Marktes wurde die VACUDEST® kontinuierlich angepasst.
1990 ging dann die erste VACUDEST® zur Aufbereitung von Abwasser in Produktion.
Im Gegensatz zu Lösemitteln braucht Wasser viel mehr Energie zur Verdampfung
und das VACUDEST® - Verfahren konnte jetzt mit seinem größten
Vorteil, dem minimalen Energieverbrauch, trumpfen. 1998 verkaufte der Mutterkonzern
Mannesmann Demag den Geschäftsbereich Wittig, an den US- Konzern Gardner
Denver. Der Bereich Umwelttechnik, der nicht in das Kerngeschäft von Gardner
Denver passte, sollte weiter verkauft werden.sollte weiter verkauft werden.
Drei ehemalige Mitarbeiter, Wolfgang Schneider, Matthias Fickenscher und Frank Schlegel, glaubten an die VACUDEST® und wussten, wenn man auf den Markt und die Kunden richtig und flexibel reagiert, kann diese innovative Technik sehr erfolgreich sein. Nach ausführlichen Planungen und Gesprächen mit Banken wurde der Bereich Abwassertechnik, samt allen Garantien, Mitarbeitern, Entwicklungen und mehreren Patenten übernommen. Das war die Geburtstunde der H2O GmbH.
Am 01.03.1999 startete die neue H2O GmbH process water engineering mit sieben Mitarbeitern. Seither hat sich H2O GmbH zum Spezialisten auf dem Gebiet der Aufbereitung und Kreislaufführung von industriellen Abwässern entwickelt. Die Vakuumdestillations-anlagen der Baureihe VACUDEST® können Abwässer aus Industriebetrieben kostengünstig aufbereiten. Durch die Destillation unter Vakuum und die Rückgewinnung der Kondensationsenergie zum Verdampfen arbeitet die Anlage mit äußerst geringen Betriebskosten. Je nach Strompreis beträgt die Aufbereitung von einem Kubikmeter Abwasser zwischen 8 und 12 €. Auch die zusätzlichen Kosten für Wartung und Bedienung sind sehr gering, da die Anlagen vollautomatisch im Dauerbetrieb arbeiten. In den meisten Fällen amortisiert sich die Investition in eine VACUDEST® in den ersten beiden Jahren.
Die weitere Entwicklung der jungen Firma war rasant. Im Jahr 2000 erhielt
sie den “International Best Factory Award“ und 2001 den Förderpreis
für junge Unternehmen in Baden Württemberg. Noch im gleichen Jahr
gründete die H2O ihre erste Auslandsniederlassung in Schweden. Das gute
Umsatzwachstum lies auch die Belegschaft schnell wachsen und ein größeres
Gebäude wurde benötigt. In 2004 wurde der Neubau in Steinen geplant,
gebaut und konnte schon im Dezember bezogen werden. Die offizielle Einweihung
für Kunden, Lieferanten und die Öffentlichkeit fand im September
2005 im Rahmen eines „Tages der offenen Tür“ statt. Inzwischen
hat die H2O 49 Mitarbeiter, darunter sechs Auszubildende und ein BA-Student.
Parallel zur Entwicklung der Firma entwickeln die Ingenieure der H2O regelmäßig
technische Neuerungen, welche in den Anlagen umgesetzt werden und einen enorm
hohen Kundennutzen darstellen. Ein Beispiel ist die Logbuchfunktion der Steuerung.
Bei Störungen lassen sich auch nach dem Abschalten der Anlage Fehler verfolgen
und die Ursachen schnell und einfach lokalisieren. Auch das ActivePowerClean-System,
der erste selbstreinigende Wärmetauscher der H2O, wurde entwickelt und
ist bis heute ein Novum am Markt. Und die neueste Entwicklung ist rechtzeitig
zum Geburtstag der Marke unter Dach und Fach: Destillate in nie erreichter
Qualität, glasklar und praktisch ölfrei. Jetzt können auch bei
Druckguss- und Kühlschmieremulsionen die immer strengeren Grenzwerte für
die Einleitung in den Kanal einhalten werden. Dem Betreiber der VACUDEST® stehen
jetzt alle Möglichkeiten zur Verwendung des Destillates offen – Wiederverwendung
oder Einleitung. Dies ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der H2O.
Die besonderen Vorteile des VACUDEST®-Verfahrens sind die universelle Einsetzbarkeit bei unterschiedlichsten Abwässern, der geringe Energiebedarf und die Tatsache, dass keine Chemikalien zur Spaltung erforderlich sind. Die VACUDEST®-Baureihe deckt mittlerweile den Leistungsbereich von 20 bis 1.200 l/h ab. Das entstehende Destillat ist frei von Salzen und Schwermetallen und kann daher zum Neuansatz wieder verwendet werden. Genehmigungen zur Einleitung sind somit nicht erforderlich und kostbares Frischwasser wird eingespart.
Die Systeme werden von der Laboranalyse der Wässer über die Auslegung, die Auswahl der Anlagentechnik bis zur Inbetriebnahme und der Schulung des Betreibers aus einer Hand geliefert. Selbstverständlich werden auch andere geeignete Verfahren wie Membrananlagen, Filter und Zentrifugen geliefert oder als Komponenten im Gesamtsystem vorgesehen.
Die Anwendungsgebiete der H2O- Anlagen sind die Aufbereitung und Kreislaufführung von:
. Spül- und Aktivbäder aus Phosphatieranlagen
. Trennmittel und / oder glykolhaltige Abwässer
. Spülwässer aus Salzbadhärtereien
. Edelstahlbeizspülwässer
. Kühl- Schmier- und Druckgussemulsionen
. Entfettungsbäder
Die H2O stellt auf mehreren Messen aus, besuchen Sie uns und lassen Sie sich von unseren cleveren Ideen für sauberes Wasser überzeugen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Unsere Messedaten finden Sie auch unter "News" (Messetermine
2007 im Überblick).
Verdampfer – Vakuumdestillation – Abwasseraufbereitung – Emulsionsaufbereitung – Druckguss - Oberflächentechnik